Bilder einer Ausstellung (Promenade über eine Kleinsche Flasche)

„Das Prinzip des Wiederholungszwangs, der jenseits des Lustprinzips handelt, hat die Psychoanalyse auf den Kopf gestellt und in Richtung Todestrieb gestellt  /… / 

Der Trieb ist immer schon Wiederholung. Das Paradoxon… besteht darin, dass eine Wiederholung nicht wiederholt werden kann.

… dieselbe Geschichte, dieselbe Anekdote, ein Zitat…

… dasselbe scheint doch immer wieder anders.“ (Vorwort von Victor Mazin zu „Der göttliche Todestrieb“ von Slavoj Žižek)

erinnerungen fern jeder mitte im irgendwo

Helfen mir Bilder, dass ich mich an etwas erinnere? Oder sind meine Bilder in Wahrheit die eigentlichen Erinnerungen?

Wiederhole ich mich in und mit all meinen Erinnerungen? Das was wirklich neu ist, so lautet eine These, ist nur in Form einer Wiederholung möglich. Denn um das Neue zu erkennen, muss ich paradoxerweise dem treu bleiben, was schon im bereits Vorhandenen neu ist… & daran erinnere ich mich gerade.

eine ahnung vom aufgehen

haut wie fleisch darunter verdampft gerippe und mark zerstoben in einer funkelnden wolke die aschweis erkaltete um sich dann zu verfestigen… zu einem Bild von Mutter mit Kind.

Die Philosophie, an die ich glaube, muss poetisch betrachtet werden.